Privatjet

Luxus pur - eine Reise mit dem Privatjet

Fliegen im Privatjet – eine Frage der Ansprüche und des Budgets

Honeymoon Für viele gilt es als das ultimative Symbol von Luxus: das Fliegen in einem Privatjet. In der täglichen Praxis zeigt sich aber, dass die Preisdifferenz oft kleiner ausfällt als zuerst angenommen. Die entscheidende Frage lautet: Was ist mir schnelle Abwicklung, Flexibilität sowie zusätzlicher Komfort über den Wolken wert?

Marcel Schneider

Marcel Schneider

Man weiss nie so recht, ob man sich über Geschäftsreisen wirklich freuen soll oder nicht. Einerseits stellen sie einen willkommenen Tapetenwechsel dar und geben einem die Möglichkeit, Kunden und Geschäftspartner persönlich zu treffen und so Beziehungen zu vertiefen. Gleichzeitig bringen sie eine Mehrbelastung mit sich und sorgen für Stress, denn der organisatorische Aufwand ist hoch. Zudem fliegen heute so viele Menschen wie nie zuvor, was direkte Auswirkungen auf das Reiseerlebnis hat. Volle Flughäfen und Flugzeuge gehören zum Alltag, effizientes Arbeiten in der Luft ist daher längst nicht bei jeder Geschäftsreise möglich.

Eine Lösung, um derartige Probleme zu umgehen, liegt im Chartern eines Privatflugzeugs. Die Vorteile liegen auf der Hand: So muss man sich keine Sorgen um Flugpläne und Mitreisende machen. Die Infrastruktur moderner Privatflieger ist auf dem neusten Stand, die Stunden in der Luft lassen sich so problemlos zum effektiven Arbeiten nutzen – und das ganz in Ruhe. Für den Charter spricht zudem die Tatsache, dass man international viele Flugplätze anfliegen kann, die von keiner Fluggesellschaft bedient werden.

Dies ist ein grosser Vorteil für Unternehmer, die im Ausland Produktionsstätten besuchen wollen, die nicht in der Nähe eines grossen Luftverkehrsknotens liegen. Alleine in Europa können heute hunderte von Flugplätzen angesteuert werden. Der Check-In findet abseits der Touristenmassen statt, bei Abholung im Ausland kann die Limousine teilweise direkt bis ans Flugzeug vorfahren.
 
Geschäftsmänner arbeiten im Privatjet
 

Die Preisdiskussion bleibt

All diese Punkte sprechen klar für die Nutzung von Privatflugzeugen. Und das übrigens nicht nur im Business-Kontext: Es gibt auch Leute, die sich ihre Ferien so versüssen und mit dem Privatjet an ihren Ferienort gebracht werden wollen – um sich dem ganzen Flughafenstress mit übervollen Ferienfliegern zu entziehen und die Ferien schon am Flughafen beginnen zu lassen.

Man muss situativ entscheiden, wann sich der finanzielle Mehraufwand für einen Privatflieger rechnet.

Als Gegenargument lässt sich natürlich immer der Preis anfügen. Und tatsächlich: dieser liegt in der Tat höher als bei Linienflügen – obschon diese Unterschiede je nach Saison, Destination, Anbieter etc. stark schwanken. Zudem: Wer den Linienflieger als Büro nutzen will, kommt um Business- oder First Class kaum herum. Die Anbieter der Charterflüge betonen, dass man situativ entscheiden müsse, wann sich der finanzielle Mehraufwand für einen Privatflieger rechne. Dies kann etwa der Fall sein, wenn man in abgelegenere Regionen reist.

Auch dass man die Flugzeit effizient zum Arbeiten nutzen könne, sei ein grosser Vorteil. Zuletzt spare man durch die schnelle Abwicklung am Boden sehr viel Zeit, was sich auch direkt finanziell niederschlägt. Von den Nerven ganz zu schweigen. Gerade heute, wo Zeit Geld bedeutet, kommt die Flexibilität eines Businessjets voll zum Tragen, denn wenn eine Sitzung im Ausland unvorhergesehen schon um 14 Uhr zu Ende sein sollte – der Linienflug jedoch erst um 19 Richtung Heimat abhebt – ist der Geschäftsmann mit einem flexiblen Businessjet schon längst zu Hause.